Unser Antrieb - warum wir tun, was wir tun...


Unmoralische Angebote sind sowas von gestern.

Die Zukunftsaussichten sind nicht gerade rosig. Im rasanten Tempo wird seit dem letzten Jahrhundert schier unvorstellbare Modernisierung auf unersättlicher Ressourcenausbeutung aufgebaut. Trotz aller Informationen, die wir mittlerweile haben, setzt sich dieser Trend weiter fort. Produkte sollen so günstig wie möglich, möglichst viel Profit abwerfen. So führt unser energieintensiver Konsum- und Wachstumsdrang mittlerweile zu einem rasanten Anstieg des globalen Klimas, der sich bereits heute in Form von Überflutungen, anhaltenden Dürreperioden und riesigen Bränden verheerend auf das Leben zahlreicher Menschen auswirkt. Die anhaltenden Rodungen und die fortschreitende Flächeninanspruchnahme lässt die schützenden, natürlichen CO2-Speicher verschwinden, wodurch sich der Effekt weiter verstärkt. Unter dem Dogma der entfremdenden "Geiz ist geil"-Mentalität, lassen wir alle zu, dass Menschen, Tiere und unsere Natur ausgebeutet werden. Kurzum: Die globale Massenproduktion von Wegwerfprodukten zerstört unsere Lebensgrundlagen. 

 

Ärgerlich.

 

Also nützt es alles nichts: Wollen wir eine andere Zukunft, müssen wir sie gestalten.  Zeit wird's.

Aber wo anfangen? Es gibt doch unzählige Baustellen! Prinzipiell ganz egal; wichtig ist man fängt an. Wir sind ein kleines Team aus dem Südharz und wollen zu einem bewussten, möglichst ökologischen und fairen Konsum beitragen. Wir wollen nicht zuschauen, hinstarren und verharren, einfach ein *weiter so* oder *ist doch eh egal* propagieren. Wir glauben, es ist Zeit anzufangen. Denn jeder Schritt in die richtige Richtung zählt. Wir haben uns für die Textilindustrie entschieden.

 

Glücklicherweise entschließen sich immer mehr Menschen dazu, Alternativen zu entwickeln und aufzuzeigen. Sie zeigen, dass weniger von Allem nicht Verzicht bedeutet, sondern bewusster Leben, auf das wesentliche konzentrieren, sich nicht überfrachten, genießen. Das sind altbewährte und ganz neue Wege, die ökologisch und sozial verträglich sind, die eine moderate, eine bewusstere Konsumkultur vermitteln: Lieber nicht fliegen, sondern mit dem Zug durch Europa, hier gibt es schließlich auch unzählige tolle Strände und Gegenden, die ich sonst nie kennenlernen würde . Lieber weniger, dafür hochwertiger, in der Nähe ökologisch, emissionsarm produzierte oder recycelte Produkte konsumieren. Reparieren, selber machen. Gerne gemeinsam.

Ganz simpel so wenig Schadstoffe wie möglich hervorrufen, um ein angemessenes gutes Verhältnis mit den von Natur aus gegebenen Ressourcen zu entwickeln und uns als Weltgemeinschaft damit eine Zukunft zu ermöglichen. Jeder Schritt in Richtung einer ressourcen- und klimaschonenden Entwicklung ist wichtig. Aus der Summe dieser Schritte, aus der Summe der Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, entwickelt sich eine Bewegung, die spürbar ist, die nicht mehr zu ignorieren ist - die einen Wandel herbeiführt. Seid dabei.

 

Warum ausgerechnet Unterwäsche?

Versuch doch mal, wenn du einen gewissen Wert auf Ästhetik legst, schöne Unterwäsche zu finden, die fair und ökologisch hergestellt wird und nicht zu diesem zerstörerischen Pestizid- und Plastikwahnsinn beiträgt. Dabei ist es der Stoff, der direkt am Körper anliegt und der regelmäßig konsumiert wird. Diesen Gedanken verfolgt, war klar: Wir haben hier einen Bedarf. Bio-Unterwäsche ist wirklich viel zu häufig noch ein ideales Mittel, um das muffige Öko-Klischee zu bedienen. Und auch beim Einkaufsbummel durch die Innenstädte fällt auf, dass dieses Thema im Handel bisher noch zu wenig beachtet wird. Doch schaut man mal genauer hin, gibt es bereits einige tolle öko-soziale Modelabels, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Aus diesem Grund wollten wir die Highlights aus der Branche herausfiltern und für euch auf eine Plattform bringen! Wie ihr seht.. es ist vollbracht und wir sind stolz :-). 

 

Ökologische Aspekte

Wir wählen ausschließlich Textilien aus, die aus veganen, nachwachsenden, kontrolliert biologisch angebauten Naturfasern bestehen oder aus recycelten bzw. wiederverwerteten Reststoffen entstanden sind.

Für Produkte aus Biobaumwolle gilt, dass sie max. 5 % Elasthan enthalten dürfen. Da es uns wichtig ist, lange Transportwege zu vermeiden, wählen wir ausschließlich europäische Marken aus, deren verwendete Fasern ebenfalls auf dem europäischen Kontinent (einschl. Türkei) angebaut und verarbeitet werden. Diese Ansprüche liegen noch über den Anforderungen des strengen GOTS-Siegels. GOTS ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Produkte aus Tencel (auch Lyocell genannt) sind aus Holzfasern, welche aus PEFC und FSC zertifizierten (kontinuierlich kontrollierten) Wäldern stammen; d. h. keine Verwendung von Pestiziden und der Wasserverbrauch geht gegen Null.  

Allgemein gilt für die Produkte die wir vertreiben: Chemische Zusätze (wie z. B. Farbstoffe) müssen die Anforderungen biologischer Abbaubarkeit erfüllen. PVC, Nickel und Chrom dürfen nicht in den Produkten vorkommen. Bei uns wird auch keine Chlorbleiche zugelassen - Bleichmittel müssen auf Sauerstoff basieren.

 

Darüber hinaus sind wir bestrebt, unseren eigenen ökologischen Fußabdruck sehr niedrig zu halten. Wir verwenden so wenig wie möglich Material für die Versandartikel. Tüten, Papier und Umschläge sind recycelt und ja, es gibt sogar gut funktionierendes Papierklebeband :-). Eure Waren verschicken wir mit DHL Go Green klimaneutral. Um nicht eine Sekunde länger fossile Energieträger zu fördern, beziehen wir unseren Strom und auch Windgas von Greenpeace Energy.

Und kein unwesentlicher Punkt: Unser Bankkonto. Bei der falschen Bank (also jede, die sich keinen ethischen Grundsätzen verpflichtet fühlt), werden die Euros schnell in Nahrungsmittelspekulation oder in die Atom- und Waffenindustrie investiert. Um das zu vermeiden, ist für uns die GLS Gemeinschaftsbank die eine gute Alternative. Hierzu gehört bspw. die ökologische Landwirtshaft, welche wir als Förderschwerpunkt ausgewählt haben. 

Soziale Aspekte

Faire Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung, faires Miteinander. Mehr wollen wir gar nicht für alle, die an unserem moralischen Angebot mitwirken. Daher sind uns die Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette ebenso wichtig, wie die ökologischen Aspekte.  Wir nehmen daher ausschließlich Labels mit ins Boot, die gewissenhaft dafür Sorge tragen, dass mindestens die GOTS-Standards im Produktionsprozess eingehalten werden.

Dies bedeutet, für uns sind besonders wichtig: Freie Wahl der Beschäftigung, sichere und hygienische Arbeitsbedingungen, absolutes Verbot von Kinderarbeit, Mindestlohn und angemessene Arbeitszeiten. Oft zeigt sich, dass verantwortungsbewusste Hersteller darüber hinaus gehen wollen.

Gerne statten wir auch einen Besuch ab und überzeugen uns selbst!

 


Wertvolle Links

Ökostrom und Windgas

beziehen wir von Greenpeace Energy

 Von Herzen vielen Dank für Eure Sympathiebekundungen !

Unser Konto betreut die GLS Bank

Ihr erreicht uns unter kontakt@moralisches-angebot.de